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Montag, 31. August 2026

Montagsschreibtisch (155)

Bonjour & hello! Den All­tag ei­ner Dol­met­scherin fin­den Sie auf den Sei­ten die­ses di­gi­ta­len Ar­beits­ta­ge­buchs skiz­ziert. Mit Deutsch als Mut­ter­spra­che, ar­bei­te ich vor al­lem als Si­mul­tan­dol­met­sche­rin für fran­zö­sisch­spra­chi­ge Kon­fe­renzen und De­le­ga­tions­rei­sen, in der Po­li­tik und bei pri­va­ten An­läs­sen; au­ßer­dem aus dem Eng­li­schen, der Ziel­spra­che mei­ner Büro­kol­le­gin, die Tex­te über­trägt.

Ver­wal­tungs­ar­beit ist klein­tei­lig
Zwei­mal tief durch­ge­at­met und schon geht der Som­mer zu­ende! Wie mei­ne Be­kann­te Hé­lène Kohl neu­lich ge­sagt hat, kann­te der Som­mer die­ses Jahr kein Som­mer­loch, was die Nach­rich­ten­la­ge an­ging.

Auch sonst war der Pau­sen­cha­rak­ter in die­ser Jah­res­zeit auch be­grenzt, was ei­ne Fol­ge de häu­fi­gen Ex­trem­wet­ter­la­gen war.

Die Herbst­sai­son kün­digt sich bis­lang nur ver­hal­ten an. Das ist seit Co­ro­na so. Ei­ner­seits schrei­ben wir hier stän­dig sehr aus­führ­li­che Kos­ten­vor­an­schlä­ge.

An­der­er­seits sind die Rück­läu­fe lei­der, an­ders als frü­her, eher be­schei­den. Seit der Pan­de­mie plant die Kund­schaft nicht mehr so lang­fris­tig wie früher. Auch se­hen wir, dass die Ver­wal­tung im­mer mehr aus­ge­la­gert wird. Wei­te­re Ver­lus­te lie­gen nach­weis­lich an der un­lau­te­ren KI-Kon­kur­renz. Die KI ist kein Dol­met­scher, auch wenn man­che Tech-Nerds das be­haup­ten. Oder wird die Bun­des­po­li­tik noch selbst­be­zo­ge­ner?

Die­se Wo­che auf dem Schreib­tisch:

We­ge aus der Kri­se
Kol­le­ge/n für ei­nen Ehe­schlie­ßungs­ter­min fin­den
Kos­ten­vor­an­schlä­ge
Viel­leicht Ihr Vor­ha­ben?

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Fo­to: Ar­chiv Elias Los­sow

Montag, 17. August 2026

Montagsschreibtisch (153)

Hal­lo! Sie le­sen (ab­sicht­lich oder zu­fäl­lig) auf Blog­sei­ten ei­ner Dol­met­sche­rin und Über­set­ze­rin für die fran­zö­si­sche Spra­che. Hier be­rich­te ich unter Wah­rung be­ruf­li­cher Ge­heim­nis­se aus unserem Be­rufs­all­tag. Hier ge­wäh­re ich wie­der ei­nen Blick auf den Schreib­tisch.

Computer, Lampe, Schreibtisch
Heu­te: drei­spra­chig
Die­se Wo­che steht an:

Ehe­schlie­ßung dol­met­schen
Ge­bäu­de­iso­lie­rung in all ih­ren Schat­tie­run­gen
 Kollege/n fin­den, der Lu­gan­da spricht (für eine Film­pro­duk­tion)
 Ab­rechnung letzte Dienst­rei­se
 Ter­min­pla­nung
 Viel­leicht Ihr Vor­ha­ben?


Huch, ers­ter Strick­jac­ken­tag seit drei Mo­na­ten! Die dic­ken Woll­soc­ken sind ganz hin­ten in der Schub­la­de. 

Es sind un­glaub­lich ge­rin­ge 20 °C. in Ber­lin, da­zu weht ein küh­les Lüft­chen durchs Fens­ter. Dann wirft je­mand die Bo­den­schleif­ma­schine an. Ab mit mir ins nächs­te Aus­weich­quar­tier. Ber­li­ner All­tag halt.

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Fo­to: C.E.

Montag, 10. August 2026

Montagsschreibtisch (152)

Bonjour ! Ein­blick in die Welt des Kon­fe­renz­dol­met­sche­ns kön­nen Sie auf die­sen Sei­ten neh­men. Ich ar­bei­te mit Mut­ter­spra­che Deutsch, über­wie­gend ins Fran­zö­sische und zu­rück (und aus dem Eng­li­schen). Ich über­set­ze auch, wie die Büro­kol­le­gin, de­ren Ziel­spra­che Eng­lische ist. Im Som­mer ist es ru­hi­ger.

Wir sind im Bü­ro und doch nicht im Bü­ro, „Schrö­din­gers Lin­gu­is­tin­nen“ ... Vor al­lem ist das Bü­ro oh­ne­hin kein „La­den“ mit Öff­nungs­zei­ten, son­dern ein häus­li­ches Ar­beits­zim­mer.
Schwarz-Weiß-Bild eines Mannes am Schreibtisch mit Listen, Tinte, Löschwiege und einem schwarzen Bakelittelefon im Hintergrund
Der fa­mose Herr Franz
Es ist Hoch­som­mer, seit Juni schon. Der See lockt, die küh­len Wäl­der und Mu­seen locken auch, ei­ne von uns hat An­gi­na, an­de­re vom Netz­werk sind ver­reist. So kön­nen man­che Text­auf­trä­ge an­gen­om­men wer­den, so­fern es nicht ei­lig ist.

In der Pla­nung hält Herr Franz die Stel­lung. Im Herbst gibt es noch viele freie Ter­mi­ne.

Herr Franz sitzt hier zwar vor dem „Fern­spre­cher“, dem schwe­ren Ding, das an der Wand hängt. Trotz­dem läuft bei uns die Auf­trags­bu­chung zu 99 Pro­zent per Mail. Wir sind er­reich­bar und mel­den uns bin­nen 24 Stun­den, meis­tens schnel­ler.

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Fo­to:
Ar­chiv Elias Los­sow

Montag, 3. August 2026

Montagsschreibtisch (151)

Bonjour & hello! Hier erfahren Sie, wie der Ar­beits­all­tag ei­ner Konferenz­dol­met­scher­in aussieht, die auch als Über­set­ze­rin arbeitet. Als Deutsch-Mut­ter­spra­ch­le­rin ar­bei­te ich mit Fran­zö­sisch und Eng­lisch. Die Büro­kol­le­gin über­setzt in die eng­li­sche Spra­che. Jetzt, im Som­mer, läuft al­les lang­sa­mer.

PAUSE
Som­mer, Pau­se und doch im Be­reit­schafts­dienst
In der Sai­son be­ar­bei­ten wir von Zeit zu Zeit im Team in grö­ße­rem Um­fang ge­mein­sam Tex­te. Jetzt aber sind die meis­ten Kund:in­nen im Ur­laub und auch wir ha­ben Som­mer­pau­se, sind aber vor Ort und unter­stüt­zen Sie zwischen­durch mit dem größ­ten Ver­gnü­gen bei Ihren Ter­mi­nen beim Amt oder beim No­tar, in der Kli­nik oder bei Shop­ping- und Städ­te­tou­ren!

Kurz gesagt, liegt nicht viel auf dem Mon­tags­schreib­tisch:
❦ Ter­mi­no­lo­gie­lis­te des letz­ten Ein­sat­zes nach­be­rei­ten
❦ Mahn­we­sen
❦ Fort­bil­dung
❦ Ter­mi­ne mit Blei­stift in den neu­en Ka­len­der schrei­ben

„Rein­ge­blei­stif­te­te Ter­mi­ne“ sind Ter­mi­ne, zu de­nen wir Kos­ten­vor­an­schlä­ge ge­schrie­ben ha­ben. Die­se Ter­mi­ne re­ser­vie­ren wir erst­mal un­ter Vor­be­halt. Frü­her be­ka­men wir zu je­dem drit­ten Kos­ten­vor­an­schlag ei­ne Zu­sa­ge, heu­te ist es eher je­des 15. An­ge­bot. Wir müs­sen al­so oft das Ra­dier­gum­mi be­nutz­en.

In der Po­li­tik wird immer häufiger Glo­bish ge­spro­chen, bis die Re­fe­rent:innen und Mit­ar­bei­ter:innen der Spra­chen­diens­te zu viel re­pa­rie­ren müs­sen und es ei­nen Rück­lauf gibt. Da­ne­ben ver­schau­keln so man­che Inter­net-„Agen­tu­ren“ die Kund­schaft, das sind Fir­men, die oft unter Ein­be­hal­tung von 50 Pro­zent un­se­rer Ho­no­ra­re die Auf­trä­ge an jene wei­ter­ge­ben, die das bö­se Spiel mit­ma­chen. Ich per­sön­lich hal­te fünf bis 15 Pro­zent für ver­tret­bar, da­nach wird es kri­tisch.

Die drit­ten Par­tei­en, die der­zeit zum Fut­ter­trog strö­men, sind Tech­nik­fir­men, die „KI-Dol­met­schen“ ver­kau­fen. Da­bei wis­sen wir jetzt, dass die KI es nicht kann. Ihr fehlt die Aus­bil­dung, die Er­fah­rung, der Über­blick und die Ge­wis­sen­haf­tig­keit, die wir Men­schen an den Tag le­gen, da­zu ein Be­wusst­sein für das, was Kom­mu­ni­ka­tion aus­macht, und aus­rei­chend Vor­wis­sen, die End­kund­schaft rich­tig ein­zu­schät­zen, sich auf sie ein­zu­stel­len, bei Ver­ständ­nis­pro­ble­men di­rekt nach­zu­schär­fen und auch Dis­kre­tion wal­ten zu las­sen.

Mal se­hen, wel­cher „Auf­räum­job“ mich im Som­mer noch er­eilt. Meis­tens sind es KI-Über­tra­gun­gen von Tex­ten in an­de­re Spra­chen, wo Feh­ler, Fehl­stel­lun­gen und Hal­lu­zi­na­ti­o­nen das Er­geb­nis zur Unt­kennt­lich­keit ent­stel­len. Denn was nüt­zen In­for­ma­ti­o­nen, die zu ca. 20 Pro­zent (Tex­te) oder knapp zur Hälf­te (münd­li­che Über­tra­gun­gen) falsch sind?

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Gra­fik: C.E. mit pixlr.com + Let­ter­set

Montag, 20. Juli 2026

Montagsschreibtisch (149)

Herz­lich will­kom­men, lie­be Le­se­rin, lie­ber Le­ser, beim ers­ten deut­schen Dol­metsch­web­log aus dem In­ne­ren der Dol­metsch­ka­bi­ne. Was uns Dol­met­scher­in­nen und Über­set­zer­in­nen (und die Her­ren im Be­ruf) tag­ein, tag­aus be­schäf­tigt, wie wir ar­bei­ten, be­schrei­be ich hier in mei­nem di­gi­ta­len Ar­beits­ta­ge­buch. Heu­te folgt die Wo­chen­über­sicht. 

Time waits for no one  and it won't wait for me

Auch die Schul­kin­der Ber­lins ha­ben jetzt Som­mer­fe­ri­en. Erst war die Stadt kurz deut­lich lee­rer, jetzt ist es wie zu­vor, aber die Ur­lau­ber:in­nen aus frem­den Län­dern er­ken­nen wir am Auf­tre­ten, der Klei­dung und den Fra­gen. Trotz­dem gibt es Ter­mi­ne.

Auf dem Schreib­tisch

❦ Kurz­ein­satz Mit­tel­stand
❦ Kos­ten­vor­an­schlä­ge für Sep­tem­ber und Ok­to­ber
❦ Vor­be­rei­tung Min­der­hei­ten an­ge­sichts der er­star­ken­den Rechts­ex­tre­men
❦ Ein Bil­dungs­the­ma
❦ Nach­be­rei­tung

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Based in Ber­lin, I am avail­able as an in­ter­pre­ter for your va­ri­ous needs, for ex­am­ple doc­tor's ap­point­ments, city and his­to­ri­cal tours, meet­ings with law­yers, vi­sits to pub­lic au­tho­ri­ties or po­li­ce ap­point­ments (and ma­ny oth­er oc­ca­sions).

Ba­sée à Ber­lin, je peux vous ac­com­pa­gner en qua­li­té d'in­ter­prè­te pour vos dif­fé­rents be­soins, par exem­ple lors de con­sul­ta­tions mé­di­ca­les, de vi­si­tes de la vil­le ou à ca­rac­tè­re his­to­ri­que, de ren­dez-vous chez un avo­cat, au­près des au­to­ri­tés ou de la po­li­ce (et dans bien d'au­tres si­tua­tions).
 

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Bild: C.E., Zi­tat: Rol­ling Stones

Montag, 13. Juli 2026

Montagsschreibtisch (148)

Was Dol­met­sche­rin­nen und Dol­met­scher ma­chen, kön­nen Sie auf die­sen Sei­ten mit­le­sen. Meine Mut­ter­spra­che ist Deutsch, ich arbei­te über­wie­gend mit Fran­zö­sisch und Eng­lisch, die Büro­kol­le­gin über­setzt in die eng­li­sche Spra­che.

Die kon­tem­pla­ti­ve Katze
Ei­ne mei­ner Spe­zia­li­sie­run­gen ist Film: Dreh­buch, Pro­duk­tion, Her­stel­lung, Mar­ke­ting, Fes­ti­val.

Der Mon­tag nach der letz­ten vol­le­ren Ar­beits­wo­che ist der Verwal­tung ge­wid­met. Sonst auf dem Schreib­tisch für die­se Wo­che:

✗ Vo­ka­bel­lis­ten über­ar­bei­ten
✗ Zu­sam­men­fas­sung schrei­ben
✗ Stra­te­gie­über­le­gun­gen
✗ Kos­ten­vor­an­schlag
✗ Vor­be­rei­tung der kom­men­den Wo­che

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Foto: C.E. (Ar­chiv)


Montag, 6. Juli 2026

Montagsschreibtisch (147)

In das Be­rufs­le­ben von Dol­met­sche­rin­nen und Dol­met­schern, Über­set­zern und Über­set­ze­rin­nen er­halten Sie auf die­sen Sei­ten klei­ne Ein­blicke. Mei­ne Mut­ter­spra­che ist Deutsch, ich ar­bei­te mit FR, DE und EN als Aus­gangs­spra­che; die Büro­kol­le­gin über­setzt in die eng­li­sche Spra­che. Hier be­rich­te ich über die Ar­beit in den Be­rei­chen Po­li­tik, Kom­mu­ni­ka­ti­on, Kul­tur, Me­dien und in­ter­na­tio­na­ler Aus­tausch.

Schreibtisch, Bücherwand, Lesesessel
Ar­beits­platz mit Re­gal­blick
Nach­dem wir in die­sem Jahr schon zwei län­ger an­dau­ern­de Hit­ze­wel­len mit Mehr­fach­re­kor­den hat­ten, hän­gen jetzt, als wä­ren sie im Him­mel fest­ ve­rtäut, dic­ke Wol­ken üb­er so man­chem Land­strich, die uns küh­les Nie­sel­wet­ter und völ­lig un­zeit­ge­mäß ein Vor­ge­fühl auf den Herbst brin­gen, da vie­le Bäu­me schon die Blät­ter ab­wer­fen we­gen der lan­gen Hit­ze.

Ir­gen­dwie ist's nie recht. Die Schnitt­men­ge der Tem­pe­ra­turen die­ser Wo­chen mit Land­re­gen nachts, also das wär's ge­we­sen!

Aber es ist ba­nal, über das Wet­ter zu mo­sern. Spre­chen wir lie­ber über das Kli­ma und die seit Jahr­zehn­ten an­dau­ern­de Ver­wei­ge­rung der Po­li­tik, das zu ma­chen, was wir da­mals mit Ozon in den Kühl­schrän­ken ma­chen konn­ten: ver­bie­ten und Neu­es auf­le­gen!

Für die­se Woche ist ge­plant:
❦ Kos­ten­vor­an­schlä­ge
❦ Ter­min­pla­nung
❦ Macht­kon­zen­tra­tion in den Be­rei­chen Verlags­we­sen und Me­dien
❦ Markt­ver­hält­nis­se in der Sprach­bran­che 

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Gra­fik:
Netz­fund

Montag, 29. Juni 2026

Montagsschreibtisch (146)

Einen Ein­blick in das Be­rufs­le­ben ei­ner Dol­met­sche­rin kön­nen Sie auf die­sen Sei­ten er­hal­ten. Mei­ne Mut­ter­spra­che ist Deutsch, ich ar­bei­te über­wie­gend mit Fran­zö­sisch und Eng­lisch, die Büro­kol­le­gin über­setzt in die eng­li­sche Spra­che. Von Zeit zu Zeit be­ar­bei­ten wir im Team in grö­ße­rem Um­fang ge­mein­sam Tex­te.

Computer, angeschnitten, Vokabellisten, Gäste (Beine)
Be­ra­tun­gen Ener­gie
Sprach­ar­beit er­for­dert gro­ße geis­ti­ge und kör­per­li­che Fle­xi­bi­li­tät, die in den letz­ten Ta­gen bei der Hit­ze ver­lang­samt war. Das Wo­chen­pro­gramm ist bunt. 

Auf dem Schreib­tisch lie­gen:

❦ zwei An­ge­bo­te schrei­ben (Kon­fe­ren­zen)
❦ Nach­le­se Kli­ma­kri­se
❦ Stra­te­gie­über­le­gun­gen
❦ Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit
❦ Ter­mi­no­lo­gie­lis­te auf­ar­bei­ten (Ener­gie)
❦ Rei­se­pla­nung


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Fo­to:
C.E.

Montag, 22. Juni 2026

Montagsschreibtisch (145)

Den Ar­beits­all­tag einer Dol­met­scherin finden Sie auf diesen Sei­ten skiz­ziert. Meine Mut­ter­spra­che ist Deutsch, ich arbei­te über­wie­gend als Kon­fe­renz­dol­met­sche­rin mit Fran­zö­sisch und Eng­lisch, die Büro­kol­le­gin über­setzt in die eng­li­sche Spra­che. Ich ar­bei­te in Ber­lin, Pa­ris, Stutt­gart und dort, wo Sie mich brau­chen!

Tisch, Kaffee, Notizen und Papier vom Tagungshaus mit dem Slogan „mehr, weniger, anders“
Mehr, we­ni­ger, an­ders: ein groß­ar­ti­ges Motto!

Wir stec­ken in der zwei­ten Hit­ze­wel­le des Jah­res von der Sorte, wie wir sie frü­her (mit ge­rin­ge­ren Gra­den) am En­de des Som­mers hat­ten: die be­rühm­ten Hunds­ta­ge, la ca­ni­cule, der Be­weis für den ei­gent­li­chen Zeit­punkt ist der Him­mel selbst. (Hier schrieb ich da­rü­ber: Klick!)

Im Na­hen Os­ten gibt es noch im­mer kei­ne wirk­li­che Ru­he. Tei­le der Welt wer­den von al­ten Män­nern re­giert, die Krie­ge an­zet­teln, um ih­re Macht zu ret­ten, weil sie oh­ne den Schutz, der das Amt bie­tet, so­fort vor dem Rich­ter stün­den.
Die­se Krie­ge, aber auch Ent­schei­dun­gen in Sa­chen Tech­nik, die den Mo­del­len des letz­ten Jahr­hun­derts ver­bun­den sind, schüt­ten Öl ins Feu­er der Erd­er­wär­mung.

Die­se Wo­che liegt der Fo­kus auf:
❦ Ren­te
❦ Ge­werk­schafts­ar­beit
❦ ... viel­leicht Ih­rem Auf­trag?

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Fo­to: C.E. (Ar­chiv)

Montag, 15. Juni 2026

Montagsschreibtisch (144)

Bon­jour & hel­lo! Sie le­sen in einem di­gi­ta­les Tage­buch aus der Spra­chen­welt. Ich über­setze ins Deut­sche und dol­met­sche Fran­zö­sisch ⇄ Deutsch und aus dem Eng­li­schen. Die Früh­jahrs­sai­son war so ver­ha­gelt wie zu Co­ro­na­zei­ten.

Schreibtisch, Zeitungen, Stifte, Lampe
Le­se­schreib­tisch (Pres­se­schau)
Das liegt an der KI, die zwar nicht gut dol­met­schen kann, aber von nur am Um­satz in­te­res­sier­ten Tech­nik­nerds als sol­che ver­kauft wird.

Schon wie­der Mon­tag! Was liegt vor?
⊗ Kor­rek­tur­lesen (Web­sei­te)
⊗ Kon­gress­zu­sam­men­fas­sung
⊗ Krieg und Frie­den (Frei­tag)
⊗ Ehe­schlie­ßung (für Freunde)
and, last but not least:
⊗ Schlacht­feld der ges­tri­gen Ver­hand­lun­gen auf­räu­men (Ach­tung, Iro­nie, spä­ter mehr dazu)

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Gra­fik: Pixlr.com (Fund­sa­che)

Montag, 8. Juni 2026

Montagsschreibtisch (143)

Bon­jour ! Hier kön­nen Sie Ein­blick in den Ar­beits­all­tag ei­ner Dol­met­sche­rin bekom­men. Mit der Mut­ter­spra­che Deutsch, ar­bei­te ich über­wie­gend ins Fran­zö­sische und aus dem Eng­lischen.

Noch zu­ge­klappt: klei­ner Schreib­tisch
Ei­nen wun­der­ba­ren Start in die neue Wo­che wün­sche ich! Hier heu­te kei­ne Kon­fe­renz, da­für Rou­ti­nen. 

Die­se Woche steht an:
❦ Kos­ten­vor­an­schlag
❦ Ter­min­pla­nung
❦ Ge­sell­schaft im Wan­del
❦ Som­mer­gar­de­robe für die Ar­beit rich­ten

Auch, wenn un­ser­ei­ner die fei­ne Gar­de­robe für die Ar­beit nicht von der Steu­er ab­set­zen kann (ei­gent­lich un­ge­recht, denn bei Metz­ger­schürzen oder Ärz­tin­nen­kit­tel ist das an­ders, die sind zu­dem auch viel güns­ti­ger ...), be­deu­tet das für mich: Au­gen­merk, Auf­wand und ... Aus­ga­ben.

Bei der Klei­dung gilt für uns Dol­met­sche­r:in­nen: min­des­tens im­mer so gut ge­klei­det wie je­ne, die wir ver­to­nen.

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Fo­to: C.E.

Montag, 1. Juni 2026

Montagsschreibtisch (142)

Bon­jour & he­llo! Her­zlich will­kom­men beim ers­ten deut­schen Dol­met­scher­web­log aus dem In­ne­ren der Dol­metsch­ka­bi­ne. Ich bin Dol­met­scher­in für die fran­zö­si­sche Spra­che, und ich über­set­ze auch (auch aus dem Eng­li­schen und meis­tens ins Deut­sche). Auf die­sen Sei­ten be­rich­te ich über die­se Ar­beit im Be­reich Kom­mu­ni­ka­ti­on, Kul­tur und in­ter­na­tio­na­len Aus­tausch so­wie dar­über, wie sie den Blick aufs Le­ben ver­än­dert.


Uff, die ers­te Hit­ze­pha­se ist über­wun­den. Jetzt war­tet halb Eu­ro­pa drin­gend auf Re­gen. Als Ur­en­ke­lin ei­nes Groß­bau­ern, a­ber vor al­lem als Dol­met­scher­in, die in den Be­rei­chen Wirt­schaft und Land­wirt­schaft (nicht ak­ku­rat über­setzt: cul­tu­re et a­gricul­tu­re), Kunst, Me­di­en, So­zia­les, Ur­ba­nis­mus und Film dol­metscht, um nur ei­ni­ge Bei­spie­le zu nen­nen, ha­be ich stets ein offe­nes Au­ge für mei­ne Fach­be­rei­che.

Ich le­se da­her je­den Tag als ers­tes eine Stun­de Zei­tung, der­zeit mit Fo­kus auf die eu­ro­päi­sche Ag­rar­wen­de, die Um­welt- und Kli­ma­kri­sen so­wie B2B-Markt­trends. Au­ßer­dem le­se ich min­des­tens ei­ne Stun­de lang in ei­nem Buch pro Tag, oft län­ger, denn bei Haus­halts­tä­tig­kei­ten hö­re ich auch Bü­cher, be­vor­zugt fran­zö­sisch- und eng­lisch­spra­chi­ge Ge­sell­schafts­ana­ly­sen.

So, was ist die­se Wo­che los? Auf dem Schreib­tisch:
❦ An­ge­bot schrei­ben
❦ Ter­min­pla­nung
❦ Re­lo­ca­ti­on­kun­din
❦ ... viel­leicht Ihr Auf­trag?

Die Bürowand im Wandel der Zeit (Archiv)

 

Hier lie­gen auch noch Fach­blät­ter aus dem Ber­li­ner Raum und aus Bran­den­burg, die mich auf den nächst­en in­ter­na­tio­na­len Austausch in Sa­chen Wirt­schaft, Po­li­tik und For­schung à jour brin­gen. Ne­ben di­gi­ta­len Abos freue ich mich auch über sol­che Pa­pier­do­ku­men­te, in den­en ich he­rum­krit­zeln kann, was die Lern­kurve för­dert. Man­cher Aus­riss wan­dert auch in die The­men­ord­ner.

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Fo­to: C.E. (Ar­chiv)

Dienstag, 26. Mai 2026

Montagsschreibtisch (141)

Bon­jour ! Mein Na­me ist Ca­ro­li­ne Eli­as, ich sit­ze meis­tens in der Fran­zö­sisch­ka­bi­ne bei Kon­fe­ren­zen oder be­glei­te De­le­ga­tio­nen oder auch Kund­schaft in­di­vi­du­ell. Was liegt die­se Wo­che auf dem Schreib­tisch? Mein Mon­tags­schreib­tisch mal wie­der am Diens­tag!

Was Dol­met­sche­rin­nen und Dol­met­scher ma­chen, wie wir ar­bei­ten, da­von er­hal­ten Sie seit 2007 auf die­sen Sei­ten ei­nen Ein­druck. Ich bin Dol­met­sche­rin für Fran­zö­sisch. Mei­ne Mut­ter­spra­che ist Deutsch, die Dritt­spra­che Eng­lisch. Mei­ne Bü­ro­kol­le­gin über­setzt in die eng­li­sche Spra­che, ge­mein­sam ar­bei­ten wir ins Deut­sche. Ei­ne mei­ner Spe­zia­li­sie­run­gen als Si­mul­tan­dol­met­sche­rin ist Film und Me­dien (Link): Dreh­buch und Dreh­ar­bei­ten, Pro­duk­tion, Mar­ke­ting, Fes­ti­val. 

Stifte und Pinsel und ein Souvenir
In Can­nes war ich die­ses Jahr schon wie­der nicht. Erst Jah­re mit ei­nem klei­nen Kind, dann die Pan­de­mie, mein ei­ge­nes (über­stan­de­nes) Long Co­vid, dann An­ge­hö­ri­gen­pfle­ge, auch bei uns gibt es gro­ße Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern, die Lis­te der Grün­de ist lang.

Noch ein Grund, der mich der­zeit stark be­las­tet: ge­wis­se KI-Nerds, die vor­ge­ben, die­se Tech­nik kön­ne ganz al­lein und oh­ne Men­schen dol­met­schen. Die­se Herr­schaf­ten ha­ben nicht mir seit Mo­na­ten zu viel Um­satz ge­stoh­len. An­ders als Dieb­stahl kann ich es nicht be­zeich­nen.

Die End­kund­schaft be­kommt Fake-Dol­met­schen, auch KI-Bull­shit ge­nannt: Stre­cken­wei­se gut, al­so satz­wei­se, dann Pau­sen, dann Über­schall­ge­schwin­dig­keits­wort­sa­lat, dann er­fun­de­ne Ver­ben, dann Sil­ben­sa­lat (hier: Link).

Man­cher Ver­an­stal­ter spricht am En­de von „kei­nen oder we­ni­gen Be­schwer­den“, da­bei reicht es doch selbst, mal rein­zu­hören oder die Au­gen auf­zu­ma­chen, wenn die „Über­tra­gung“ per Un­ter­ti­tel ge­schieht. Es ist auch ein Pro­blem Mann-Frau. Die Ent­schei­der sind sehr oft Män­ner. Sie wa­ren in der Sprach­ar­beit schon im­mer von ei­nem Be­rufs­stand ab­hän­gig, in dem haupt­säch­lich Frau­en ar­bei­ten. Am En­de ge­ben sich die Ker­le High-five und üben sich in Schul­ter­klo­pfen: „Wir sind Pio­nie­re, die Tech­nik wird schon!“

Wird sie nicht. Die Tech­nik ist zu ein­deu­tig, ver­gli­chen mit dem Cha­os mensch­li­cher Kom­mu­ni­ka­ti­on, die sie dau­er­haft über­for­dert, auch mit „selbst­ler­nen­der KI“. (Und noch ein Link.)

War­um gibt es so we­nig Be­schwer­den? Das ist wich­tig: Die Leu­te ha­ben das Ge­fühl, dass sie die Sprach­ar­beit gra­tis be­kom­men ... und ei­nem ge­schenk­ten Gaul ... Naja. Oder aber sie la­chen die Tech­nik im Grun­de aus und ver­su­chen es oh­ne oder mit den gro­ben An­halts­punk­ten zum In­halt, die sie lie­fert. Dass es hier zu öko­no­mi­schen Schä­den kommt, dass die End­kund­schaft ein An­recht auf gu­te Sprach­ar­beit hat, z.B. wenn sie ho­he Ein­tritts­prei­se für ei­ne Mes­se ent­rich­tet, däm­mert den Ers­ten.

So, nun zum Pro­gramm der Wo­che:
✗ Zwei Buch­ti­tel prü­fen, ob ich sie über­set­zen mag (Rech­te wer­den der­zeit ver­han­delt)
✗ Frau­en, Wis­sen­schaft, Kunst
✗ Kos­ten­vor­an­schlä­ge

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Fo­to:
C.E.

Montag, 18. Mai 2026

Montagsschreibtisch (140)

Ei­nen Ein­blick in den Ar­beits­all­tag ei­ner Dol­met­sche­rin kön­nen Sie auf die­sen Sei­ten er­hal­ten. Mei­ne Mut­ter­spra­che ist Deutsch, ich ar­bei­te über­wie­gend mit Fran­zö­sisch und Eng­lisch. 

Gemütlicher Leseplatz

Die Büro­kol­le­gin über­setzt in die eng­li­sche Spra­che. Von Zeit zu Zeit be­ar­bei­ten wir im Team in grö­ße­rem Um­fang ge­mein­sam Tex­te.

Sprach­ar­beit er­for­dert gro­ße geis­ti­ge und kör­per­li­che Fle­xi­bi­li­tät. Das Wo­chen­pro­gramm ist wie­der recht bunt.

Auf dem Schreib­tisch lie­gen:
❦ Frau­en in der In­for­ma­tik
❦ Bör­sen­strom­prei­se
❦ Hör­spiel­dra­ma­tur­gie
❦ Kos­ten­vor­an­schlag
❦ Ter­mi­no­lo­gie­lis­te auf­ar­bei­ten

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Bild:
Zu­falls­fund

Montag, 11. Mai 2026

Montagsschreibtisch (139)

Bon­jour & hel­lo! Her­zlich will­kom­men beim ers­ten deut­schen Dol­met­scher­web­log aus dem In­ne­ren der Dol­met­sch­ka­bi­ne. Ich bin Dol­met­scher­in für die fran­zö­si­sche Spra­che, und ich über­set­ze (auch aus dem Eng­li­schen). 

Eiffelturm (Miniatur), Stiftköcher, Uhr
Time is running
Ge­ra­de kom­me ich von ei­nem Fern­ein­satz zu­rück. Die­se Wo­che ste­hen we­ni­ger Ent­fer­nun­gen an.

Auf dem Schreib­tisch lie­gen:
⊗ Ver­wal­tungs­ein­satz
⊗ Nach­be­rei­tung
⊗ Rech­nungs­we­sen
⊗ Rah­men­be­din­gun­gen in­ter­na­tio­na­ler Zu­sam­men­ar­beit in der Kunst

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Gra­fik:
C.E. (Ar­chiv)

Montag, 4. Mai 2026

Montagsschreibtisch (138)

Aus­weich­schreib­tisch im Schlaf­zim­mer

Gu­ten Tag oder gu­ten Abend! Sie sind mit­ten in ein Ar­beits­ta­ge­buch hinein­ge­ra­ten, in dem sich al­les um Spra­che, Dol­met­schen, Über­setzen und Kult­uren dreht. Als frei­be­ruf­li­che Sprach­mitt­lerin ar­bei­te ich in Pa­ris, Ber­lin, Mar­seil­le und dort, wo ich ge­braucht wer­de. Heu­te folgt wie­der der Mon­tags­schreib­tisch.

Re­no­vie­rungs­lärm in der Nach­bar­schaft ent­gehe ich am Krea­tiv­schreib­tisch.

Die­se Wo­che steht an:
❦ Mo­de­ra­tions­vor­be­reit­ung
❦ Wort­feld­ar­beit (Nach­be­rei­tung)
❦ Städte­part­ner­schaft
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Foto: C.E. (Ar­chiv)

Montag, 27. April 2026

Montagsschreibtisch (137)

Herz­lich will­kom­men auf den Sei­ten ei­ner Dol­met­sche­rin, auf de­nen ich über Spra­che und Wör­ter schrei­be und über das, was zwi­schen den Zei­len steht. Ich bin Si­mul­tan­dol­met­sche­rin, ar­bei­te bei Kon­fe­ren­zen, auf Mes­sen und be­glei­te De­le­ga­ti­ons­rei­sen. Heu­te folgt der Blick auf den Schreibtisch!

Dr. Otto-Heinrich Elias (ca. 1938)
Er hat le­bens­lang vol­ler Hin­ga­be ge­schrie­ben
Mein Schreib­tisch­bild zeigt den lang­jäh­ri­gen Chef­lek­tor die­ses Blogs, der heu­te sei­nen 94. Ge­burts­tag fei­ern wür­de.

Was steht an:
⊗ Be­hör­den­be­glei­tung
⊗ Nach­be­rei­tung der letz­ten Wo­che
⊗ Vor­be­rei­tung der kom­men­den Wo­che

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Fo­to:
Ar­chiv Elias Los­sow

Montag, 20. April 2026

Montagsschreibtisch (136)

Den Ar­beits­all­tag ei­ner Dol­met­scherin finden Sie auf diesen Sei­ten skiz­ziert. Meine Mut­ter­spra­che ist Deutsch, ich arbei­te über­wie­gend als Kon­fe­renz­dol­met­sche­rin mit Fran­zö­sisch und Eng­lisch. Los geht's in ei­ne neu­e Wo­che!

Abgeschabte Buchstaben auf Tastatur
Zwei Dut­zend Dreh­bücher spä­ter ...
D
ie­se Wo­che liegt auf dem Schreib­tisch:
❀ ak­tu­el­le Po­li­tik
❀ Be­ra­tung: Me­dien­dol­met­schen
❀ An­ge­bo­te schrei­ben

Ger­ne schrei­be ich auch für Sie ein Preis­an­ge­bot! Ich ha­be zu­dem noch Ka­pa­zi­tä­ten für Dreh­buch­über­set­zun­gen frei. Und lan­ge schon ei­ne neue Tas­ta­tur ...
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Fo­to:
C.E. (Ar­chiv)

Dienstag, 7. April 2026

Montagsschreibtisch (134)

Ein­blick in den Ar­beits­all­tag ei­ner Dol­met­sche­rin kön­nen Sie auf die­sen Sei­ten neh­men. Mei­ne Mut­ter­spra­che ist Deutsch, ich ar­bei­te über­wie­gend mit Fran­zö­sisch und Eng­lisch, die Büro­kol­le­gin über­setzt in die eng­li­sche Spra­che. Ge­ra­de fre­uen sich al­le über die sprie­ßen­de Na­tur.

Bald wie­der: Out­door­bü­ro
Der Mon­tags­schreib­tisch folgt heu­te fei­er­tags­be­dingt am Diens­tag. Ich bin nur halb­tags am Ar­beits­platz, sonst ge­hört die Zeit dem Früh­jahr.

Was steht die­se Wo­che an?

❦ drei An­ge­bo­te schrei­ben (Kon­fe­ren­zen)
❦ Ter­mi­ne mit Blei­stift in den Ka­len­der ein­tra­gen
❦ Fil­me sich­ten für Mo­de­ra­tio­nen auf einem Fes­ti­val
❦ An­ge­bot für ei­ne Dreh­buch­über­set­zung


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Fo­to: C.E. (Ar­chiv)

Montag, 30. März 2026

Montagsschreibtisch (133)

Hal­lo! Wie auch im­mer Sie hier ge­lan­det sind, Sie le­sen in meinem vir­tu­el­len Ar­beits­ta­ge­buch. Ich bin Kon­fe­renz­dol­met­sche­rin und sit­ze in der Fran­zö­sisch­ka­bi­ne. Eng­lisch ist manch­mal die Aus­gangs­spra­che, Deutsch bei Tex­ten die Ziel­spra­che. Ich ar­bei­te ne­ben Kon­fe­ren­zen auch auf De­le­ga­tions­rei­sen, bei Ver­an­stal­tun­gen und po­li­ti­schen Hin­ter­grund­ge­sprä­chen.

Als Blog­gerin bin ich über die Jahr­zehn­te so am Ball ge­blie­ben, wie ich es an den Pro­jek­ten un­se­rer Kun­d:in­nen blei­be: Vol­ler Ener­gie, sprach­li­cher Viel­falt und Aus­dauer.

Zwi­schen­durch waren Blogs kom­plett out, jetzt bin ich in der neu­en Blog­ging­wel­le ei­ne der we­ni­gen, die im 20. Jahr schreibt.

Frau als Schattenriss am Fenster
Ar­beit mit Pa­pier (noch oh­ne Re­chner)
Am Mon­tag vor Os­tern: In Tei­len Deutsch­lands ist der Schnee zu­rück, bei uns har­te Kon­tras­te we­gen Re­gen­wol­ken über Ber­lin. Da­zu passt mein al­tes Bild.

Auf dem Schreib­tisch diese Wo­che:
⊗ Zu­kunft der Ar­beit
⊗ Ak­tu­el­le Po­li­tik
⊗ Kos­ten­vor­an­schlä­ge
⊗ Früh­lings­break

Da ich zwi­schen Ter­minen, Pfle­ge, Früh­jahrs­putz, Schreib­tisch und Kon­fe­ren­zen pen­de­le, bin ich am bes­ten per Mail er­reich­bar oder un­ter 0176 897 66 256.

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Fo­to: Ar­chiv Elias Los­sow