Dienstag, 1. September 2026

Bonjour

.. und herz­lich will­kom­men! Als erfahrene Kon­fe­renz­dol­met­sche­rin („se­nior in­ter­pr­eter“) und Über­set­ze­rin bin ich seit 20 Jah­ren in Deutsch­land, Frank­reich und in an­de­ren Län­dern Eu­ro­pas tä­tig — meist mit Fran­zö­sisch und Deutsch als Ar­beits- und Ziel­spra­che. Als Teil ei­nes Netz­werks kann ich Ih­nen auch bei der Su­che nach Un­ter­stüt­zung in an­de­ren Spra­chen hel­fen.

Grüne Jalousien, Treppe, Pflanzen
Bienvenue !

Sie su­chen Kom­mu­ni­ka­tions­pro­fis fürs Dol­met­schen oder für Schrif­tl­iches? Nach vie­len Jah­ren in Frank­reich und dem ein­schlä­gi­gen aka­de­mi­schen Stu­dium sitze ich in der Fran­zö­sisch­ka­bi­ne. Schrift­lich ar­bei­te ich ins Deut­sche, auch aus dem Eng­li­schen.

Allein oder im Team be­glei­te ich De­le­ga­tio­nen, dol­met­sche auf Kon­fe­ren­zen, in Mi­nis­te­rien, Bot­schaf­ten oder am Film­set ... für Po­li­tik, Un­ter­neh­men und Pri­vat­leu­te.

Schwer­punk­te: Ak­tu­el­les, In­dus­trie, Wirt­schaft, Kul­tur, Ag­rar, Krea­ti­ves, Ur­ba­nis­mus und Bau, Ener­gie, Me­dien so­wie Ki­no: Ex­po­sé, Dreh­buch, Pro­duk­tions­dos­sier, Pres­se­heft. Im ers­ten Be­rufs­le­ben Jour­na­lis­tin, bie­te ich auch Text­ar­beit an­, und zwar mit gro­ßem Ver­gnü­gen.

Mit ei­ner ers­ten Kon­takt­mail an caroline@adazylla.de kön­nen Sie ei­nen te­le­fo­ni­schen Be­ra­tungs­ter­min ver­ein­ba­ren, um Ih­ren Be­darf ab­zu­klä­ren. (Ich ant­wor­te in­ner­halb von we­ni­gen Stun­den, ma­xi­mal zwölf.)

Ich bie­te an: Si­mul­tan- (fast zeit­gleich), Kon­se­ku­tiv- (zeit­ver­setzt), Flüs­ter- und Be­gleit­dol­met­schen, Büh­nen­dol­met­schen, Spre­ch­ein­sät­ze (Ton­auf­nah­men), Dia­log­Coa­ching für Film und Büh­ne, Fern­dol­met­schen.

Dol­met­schen lebt von Fach­kom­pe­tenz, Hin­ter­grund­wis­sen und Er­fah­rung. Ger­ne bin ich Ih­re Brü­cke zwi­schen der deutsch- und fran­zö­sisch­spra­chi­gen Welt — fle­xi­bel und punkt­ge­nau! Vor Ort oder mit On­line-Ex­per­ti­se: Mein Ein­satz ga­ran­tiert Ih­nen Ver­ständ­lich­keit oh­ne Miss­ver­ständ­nis­se.

Doch ge­na­u­so gern un­ter­stüt­ze ich klei­ne­re In­iti­a­ti­ven, per­sön­li­che Be­geg­nun­gen oder punk­tu­el­le Ein­sät­ze, denn auch bei die­sen sind Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, gu­te Vor­be­rei­tung und ei­ne aus­ge­bil­de­te Stim­me ge­fragt.

Jetzt pla­nen — Er­folg si­chern!
Dol­met­schen ist mehr als Spra­che: Prä­zi­si­on, Kon­text, Wis­sen um Sprech­ab­sich­ten, Hin­ter­grund, Takt­ge­fühl und Er­fah­rung. Si­chern Sie sich mei­ne oder un­se­re pro­fes­sio­nel­le Un­ter­stüt­zung!

Herz­li­che Grü­ße,
Ca­ro­li­ne Eli­as

P.S.: Wir sind nicht nur Sprach­ar­bei­te­rin­nen und Sprach­ar­bei­ter, son­dern be­ob­ach­ten auch die Welt. Hier dür­fen Sie in mei­nem Ar­beits­ta­ge­buch mit­le­sen. Die­se Sei­te ist für das Web­la­y­out op­ti­miert, sonst dro­hen Text­pas­sa­gen hin­ter den Fo­tos zu ver­schwin­den.

______________________________
Fo­to: C.E.


Auf ein Neues!

Bon­jour, hel­lo, gu­ten Tag! Hier schreibt ei­ne Fran­zö­sisch­dol­met­sche­rin und Über­set­ze­rin mit für die fran­zö­si­sche Spra­che mehr als 20 Jah­ren Be­rufs­er­fah­rung. Als Teil ei­nes Netz­werks bin ich eu­ro­pa­weit tä­tig zu Wirt­schafts- und Kul­tur­the­men, Kli­ma und Land­wirt­schaft, um nur vier Bei­spie­le zu nen­nen.

Heute ist der 1. Sep­tem­ber. In Frank­reich ist heu­te nicht ein­fach der Mon­tag ei­nes Mo­nats mit „R“ da­rin. Heu­te ist la ren­trée. Da­rü­ber ha­be ich schon frü­her ge­schrie­ben: klick.

Mädchen mit Schultüte, Text: Mein erster Schulgang
Das Wort Schulgang ist heute vergessen

Und jähr­lich grüßt das Mur­mel­tier. Der fran­zö­si­sche Jah­res­lauf ist stär­ker durch­ge­tak­tet als dies hier­zu­lan­de der Fall ist. Denn mit die­sem Ers­ten be­ginnt in Frank­reich das neue Jahr.

In Deutsch­land be­ginnt das Jahr am 1. Ja­nu­ar und auch nur ein einziges Mal. Der Herbst be­ginnt, wenn die Son­ne über dem Äqua­tor steht. Und die Schu­le be­ginnt, wenn die Som­mer­fe­ri­en vor­bei sind.

Frank­reich hat da eine ei­ge­ne Ord­nung. La ren­trée heißt wört­lich erst ein­mal „Rück­kehr“. Das Wort be­zeich­net aber längst nicht nur die Rück­kehr der Kin­der in die Schu­le. Das Centre na­tio­nal de res­sources tex­tuelles et le­xi­ca­les nennt auch die Wie­der­auf­nah­me der Ak­ti­vi­tät ei­ner In­sti­tu­ti­on oder des ge­sell­schaft­li­chen Le­bens nach ei­ner Pau­se.

So kommt la ren­trée nicht im Sin­gu­lar, son­dern liefert uns gleich für die kom­men­den Wo­chen eine Vo­ka­bel­lis­te.
La ren­trée sco­laire: Der Schul­an­fang
La ren­trée uni­ver­si­taire: Der Se­mes­ter­be­ginn
La ren­trée po­li­tique: Das En­de der po­li­ti­schen Som­mer­pau­se
La ren­trée so­ci­ale: Die Ge­sell­schaft, die Ge­werk­schaf­ten, die Ver­bän­de und ihre Kon­flik­te mel­den sich zu­rück
La ren­trée théâ­trale: Der Be­ginn der The­a­ter­sai­son
La ren­trée lit­té­raire: Der Bü­cher­herbst mit Neu­er­schei­nun­gen und Buch­mes­se

Der Bü­cher­herbst ist in Frank­reich be­son­ders aus­ge­prägt. Zwi­schen Mit­te Au­gust und Ok­to­ber kom­men 2026, so­weit ver­mel­det, 461 Ro­ma­ne auf den fran­zö­si­schen Buch­markt, dar­un­ter 68 ers­te Ro­ma­ne, au­ßer­dem ist es die Sai­son der Li­te­ra­tur­prei­se.

Die ren­trée ist al­so kein Über­set­zungs­the­ma, sondern ein echtes Kul­tur­phä­no­men.

Für uns ist der Sep­tem­ber­an­fang ei­ne his­to­ri­sche Er­in­ne­rung und der Herbst­an­fang für Sta­tis­ti­ker. Durch die­sen Trick be­kommt die­se Jah­res­zeit ih­re kom­plet­ten Ka­len­der­mo­na­te, so las­sen sich Mo­nats­mit­tel, Nie­der­schlags­sum­men und an­de­re Kli­ma­da­ten sau­ber ver­glei­chen.

Ei­gent­lich hät­ten die Sta­tis­ti­ker ei­ni­ge Wo­chen war­ten kön­nen, wenn es schon or­dent­lich zu­ge­hen soll, und den 1. Ok­to­ber zum me­te­o­ro­lo­gi­schen Herbst­an­fang er­klä­ren, also den ers­ten vol­len Ka­len­der­mo­nat nach dem ech­ten Herbst­an­fang. Nun denn.

Auch in der Ukra­i­ne be­ginnt heu­te das neue Schul­jahr. Der 1. Sep­tem­ber ist dort der Den zna­nj, der „Tag des Wis­sens“. Schule und Schul­ein­gangs­fei­er bei Luft­alarm ma­chen den heu­ti­gen 1. Sep­tem­ber grö­ßer, und dies zum fünf­ten Mal.

Wün­schen wir den Men­schen dort ein bal­di­ges Kriegs­en­de. Und der Mensch­heit 265 Ta­ge des Wis­sens jähr­lich und eine Ab­kehr von sek­ten­ähn­li­chen, wis­sen­schafts­feind­li­chen Ge­dan­ken, die es der Po­li­tik in vie­len Ländern über­haupt erst er­mög­licht, we­sent­li­che Ent­schei­dun­gen zu Energie, Wirt­schaft und sozialer Ge­rech­tig­keit wei­ter zu ver­ta­gen.

Vive la ren­trée !

______________________________
Foto: Ar­chiv Eli­as Los­sow