Donnerstag, 8. Dezember 2016

Bonjour

... und will­kom­men! Als Dol­met­scher­in und Über­setz­er­in mit den Schwer­punkten Wirt­schaft, Po­li­tik, Kultur und Soziales arbeite ich in Berlin, Paris und dort, wo Sie mich brauchen. Hier schreibe ich (stets ver­all­ge­mei­nernd) über den Be­ruf.

Caroline Elias, +49(0)172 499 8902
caroline@adazylla.de
Ich biete Ihnen:
mehr als 15 Jahre Erfahrung
DOLMETSCHEN DE ⇆ FR und aus dem Englischen mit den Schwerpunkten Poli­tik, Kul­tur, Wirtschaft und Handel, Medien, Bildung und Soziales, EU-Se­mi­na­re, Kino-, Film- und Kul­tur­­wirt­­schaft, Luxusgüter, deutsch-fran­zö­si­sche Be­zie­hun­gen, Lan­des­kun­de, Ur­ba­nis­mus, (In­nen-)Ar­chi­tek­­tur, Li­te­ra­tur, Ge­schich­te Ber­lins und der DDR, Afrika (Wirt­schaft/Soziales)
ÜBERSETZEN ins Deutsche (schrift­lich die stär­ke­re Sprache), z.B. Dreh­buch, Film­auf­nah­men, Webseite, Projekt, För­der­an­trag
— bei Konferenz, Filmdreh, Verhandlung usw.
— für Politiker (*), Wissenschaftler, Fir­men- und Pri­vat­kun­den, Filmmitarbeiter usw.
ZUSAMMENSTELLUNG von Kollegenteams

Ich berate persönlich per Telefon oder Mail, denn jeder Einsatz ist anders, jedes Thema besonders, kurz: Ihre Gäste und Kunden haben den besten Service verdient für das von Ihnen gezahlte Honorar, das bei uns Freiberuflern fast ausschließlich in die Arbeit fließt (da wir Marketing, Verwaltung und Management selbst machen und die Grundkosten gering halten).

Außerdem bin ich versiert in den Bereichen:

— Synchronbücher für Dokumentarfilm, Exposés (Rewriting), Untertitel, Übertitel (Theater)
— Audio­des­krip­tion für Sehbehinderte bzw. Untertitel für Hör­­geschädigt­e, Er­stel­lung und Lek­to­rat, in Zusammenarbeit mit einer langjährigen Regieassistentin
 — Texten, Rewriting und Recherche (Themen auf Anfrage). Als Autorin/Koautorin war ich bislang namentlich an vier Büchern beteiligt. 


Hier, zu welchen Inhalten ich 2015 und 2014 aktiv war sowie einige Referenzen.
Gerne erstelle ich ein kostenfreies Angebot! Über caroline[at]adazylla.de und mobil können Sie mich erreichen. Unabhängige Dolmetscher, keine Makler oder Agentur! Réseau d'interprètes indépendants, pas d'agence ! Paris, Berlin, Französisch, Deutsch, simultan, Konferenz, VIPs, Untertitel, Begleitdolmetschen, simultan, synchron, konsekutiv, conférence, français, allemand, Hambourg, Cologne, Munich, Paris, interprète de conférence et d'accompagnement, chuchotage, Drehbuchübersetzung, traduction de scénario.
(*) und selbstverständlich jeweils auch die -innen! +491724998902, 01724998902, +0049172 4998902
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Foto: Dr. des. Friederike Elias

Dienstag, 6. Dezember 2016

Übersetzung in Bewegung

2. Übersetztes Hochrad
Von einer alten Werbeschrift
Hallo, hier bloggt eine Dol­met­sche­rin und Über­set­zer­in über den Berufsalltag.

Übersetzung in jeder Form ist für uns professionelle Über­set­ze­rinnen und Über­set­zer na­tür­lich in­te­res­sant.

Hier, was beim ges­tri­gen Spa­zier­gang mei­ne Auf­merk­sam­keit er­reg­te.


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Foto: C.E.

Montag, 5. Dezember 2016

Visuelles Lernen

Bon­jour, hello, guten Tag! Hier bloggt seit fast zehn Jah­ren eine Über­set­ze­rin und Dol­met­sche­rin. Die Kon­gress­sai­son ist zu En­de, ich keh­re nach Ber­lin zu­rück. Und ich küm­me­re mich um meine Wort­schät­ze, auch um man­che al­te.

Hadopi und Urheberrecht, visuell dargestellt
Lexik von 2011
Andere sammeln Münzen, Schmet­ter­lin­ge oder Kunst, unsereiner sammelt Wörter. Manches lässt sich wunderbar visuell nutz­bar machen. Zur Nachsaison gehört auch, sich regelmäßig die eine oder andere Le­xik vorzunehmen und zu durchdenken. Visuelle Lösungen liebe ich sehr, ich lerne akustisch, visuell und kinästhetisch.

Von der Lexik auf der rech­ten Seite muss ich demnächst mal eine Aktualisierung zeichnen, die Situation hat sich geändert. (Das Bild lässt sich, in ein anderes Fenster geladen, vergrößern.)

Wichtig ist es, den eigenen Lerntyp zu ken­nen. Gute Lehrer helfen einem dabei.

Sehr oft mischen sich bei uns die Lerntypen, und es kommt nur darauf an, dazu passende Arbeitsmethoden auszuwählen. Über Bildglossare habe ich bereits hier geschrieben.

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Foto: C.E. (Archiv)

Freitag, 2. Dezember 2016

Global language?

Hallo, hier bloggt eine Dol­met­sche­rin und Über­set­zer­in über den Berufsalltag. Mei­ne Ar­beits­­spra­chen sind Fran­zö­sisch (aktiv und passiv) und Englisch (nur pas­siv) ...

Stimmungsvoller Kongressort (in Brüssel)
Arbeitsgruppenphase im Rah­men einer europäischen Kon­fe­renz in einem perfekt aus­ge­stat­te­ten Kongress­zen­trum. Es werden drei po­ten­tiell drei­spra­chi­ge Ar­beits­­grup­pen mit Menschen aus diversen Ländern gebildet.

Die Veranstalter bieten dazu Ver­dol­met­schung an. Wir ha­ben dazu ein Experiment in Angriff genommen.

Die jeweils ca. 60 Zuschauer in den drei Räumen ähneln sich: Jung und alt sind bunt gemischt, diverse Herkünfte und Berufstätigkeiten, Eingeborene und Zu­ge­wan­der­te, Menschen von der Basis, Familienangehörige, Fachleute, keine Kohorte dominiert. Ein echtes Durch­schnitts­pu­bli­kum! Es geht um ein sozialpolitisches The­ma.

Zu Beginn werden die Dolmetschsituation kurz vorgestellt. Dann wird der Dol­metsch­be­darf abgefragt. Die Arbeitsgruppenthemen sind vergleichbar.

Die 1. Gruppe hört die Frage: "Wer spricht nicht ausreichend gut Englisch und braucht Verdol­metschung ins Franzö­sische und Deut­sche?"
Die 2. Gruppe hört: "Wer hätte gerne die Debatte gern ins Franzö­sische und Deut­sche gedolmetscht?"
3. Gruppe: "Wer möchte lieber Französisch und Deutsch hören, wir haben hier Dolmetscher." (Mit einer raum­greifenden Geste werden zwei daneben­stehende Dolmetscher präsentiert.)

Spannend waren die Antworten. Bei Gruppe eins hat sich kaum jemand gemeldet. Einzugestehen, dass man nicht gut genug die Weltsprache Englisch beherrscht, scheint für viele Menschen ein Anlaß zur Scham zu sein.

Die zweite Gruppe hat die meiner Meinung nach neutralste Frage gehört. Hier war der "Rücklauf" schon beachtlich.

Umwerfend war die Reaktion auf die dritte, positive Frage. Es gab sogar Vor­schuss­lor­beeren für die Kolleginnen in Form von Spontanapplaus.

Eine Stunde später: Beobachtung der Dis­kus­sions­si­tua­tion in den drei Räumen. In der offen mehr­spra­chi­gen Gruppe lässt sich die lebendigste Teilnahme beobachten, sowohl, was die Anzahl der Redebeträge, als auch, was die Vielfalt der Red­ne­rin­nen und Red­ner angeht. In den anderen Grup­pen ist die Teil­nah­me er­war­tungs­ge­mäß beachtlich bzw. reduziert.

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Foto: C.E. (ein anderes Event)

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Alltag

Hallo! Sie haben die Seiten eines Berliner Blogs angesteuert (oder die Postings abonniert). Hier schreibt eine Dolmetscherin ... über Sprache und den Arbeits­all­tag.

Vokabellernschreibtisch
Grip­pa­len An­flug aus­ku­rie­ren, Vo­ka­beln ler­nen und Papiere sortieren steht auf dem Programm, denn nach dem Eisatz ist immer auch vor dem Einsatz. Was ich heute lerne, brauche ich morgen viel­leicht gar nicht, aber dann über­mor­gen oder zu einem anderen Termin, das ist die geheime Regel.
Etliche im November hier und da auf­ge­sam­mel­te oder er­le­se­ne Be­grif­fe kopiere ich aus den Fach­wör­ter­lis­ten in meine Lern­le­xik, in der auch Re­de­wen­dun­gen ste­hen und in der Englisch, Deutsch und Fran­zö­sisch vorkommen. 
Seit Oktober ist diese um gut 1000 Wör­ter länger geworden, also um 16,39 Begriffe pro Tag.

Do­lmet­schen ist Fleiß­ar­beit und Aus­dauer, und die Arbeit in der Ka­bi­ne ist eine selt­sa­me Mi­schung aus Sprints und Ma­ra­thon.

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Foto: C.E. (Archiv)

Montag, 28. November 2016

Auf dem Schreibtisch XXXVIII

Guten Tag oder guten Abend! Sie sind mit­ten in ein Ar­beits­ta­ge­buch hinein­ge­ra­ten, in dem sich al­les um Spra­che, Dol­met­schen, Über­setzen und Kult­uren dreht. Als frei­be­ruf­li­che Sprach­mitt­lerin ar­bei­te ich in Pa­ris, Berlin, Marseille und dort, wo man mich braucht. Heute wieder: Blick auf den Schreibtisch.

... und auf dem Schreibtisch liegen zur Bearbeitung oder für das Angebot oder die Mittelfristplanung:

Büro auf Reisen
⊗ Filmherstellung + -ästhetik
Afrika und Demokratie
⊗ Ökonomie in Verbindung mit Ökologie
⊗ Nachlese Finanzwirtschaft
⊗ Frauen in der Film­wirt­schaft
⊗ Buch von Mariétou Mbaye in Ruhe fertiglesen
⊗ Nachbereitung Commons und Lebens- und Arbeits­wirk­lich­keit der Kreativwirtschaft
⊗ Marokko

Die ersten Buchungen für den März sind im Kasten. Es gibt noch freie Termine im Winter, in dem es aber immer ruhiger ist. Dann kann ich endlich wieder meine Aqua­rell­far­ben aus der Kommode nehmen!

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Foto: C.E. (von gestern)

Sonntag, 27. November 2016

Mariétou

Hier bloggt im zehn­ten Jahr ei­ne Dol­met­sche­rin und Über­set­ze­rin über den Be­rufs­all­tag. Der Sonntag ge­hört dem Sonn­tags­fo­to.

Zwei bestgelaunte Damen ...
Kleidung und Bernsteinketten waren nicht abgesprochen!
Sie wirkt eher zart, wie sie neben mir auf der Bühne sitzt. Aber ihre Energie wird bald deutlich: Sie spricht mit fester Stimme, gestikuliert, richtetet sich auf und streckt die Brüste raus, als es um die Rolle von Frauen geht ("Bin ich eine Frau? Na klar bin ich eine Frau!"). Ihr Lachen ist um­wer­fend, ihre positive Zu­ge­wandt­heit zu den Mit­men­schen auch.

Buchlesung im Bezirk Prenzlauer Berg. Die senegalesische Schriftstellerin Mariétou Mbaye alias „Ken Bugul“ ist in Berlin, um ihr Buch "Riwan oder der Sandweg" vor­zu­stel­len. Das Buch wurde von einer afrikanischen Kommission zu einem der 100 wich­tigsten afrikanischen Bücher des 20. Jahrhunderts gewählt und erhielt den be­deu­tends­ten afrikanischen Literaturpreis, den Grand Prix Littéraire de l’Afrique Noire.

Ihre Energie kann ich auch an Länge und Intensität ihrer Wortbeiträge ablesen. Manchmal unterbricht sie der Moderator, wenn sie mir keine Pause fürs kon­se­ku­ti­ve Dolmetschen lässt. Kurz wirkt sie ein wenig beleidigt, zieht eine "Fluntsch", dann lacht sie und spornt mich an.

Solche Begegnungen liebe ich. Da vergesse ich, dass ich am Morgen in Brüssel um fünf Uhr aufgestanden und wegen eines verspäteten Zugs sogar noch auf fremden Bahnhöfen rumlungern durfte.

Nach drei Stunden Autorenlesung mit Einleitung, Schilderung ihres Lebenswegs und Publikumsfragen stoßen wir mit Schaumwein an. Danke, Mariétou, und Danke, AfricAvenir!

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 Foto: privat

Freitag, 25. November 2016

BRU (II)

Hello, bonjour, guten Tag! Hier bloggt eine Sprach­ar­bei­te­rin. Während der Un­ter­mie­ter mein Berliner Heimbüro nutzt, neigt sich meine Herbstsaisonrundreise langsam dem Ende zu.
 
Copyright laws, intellectual property, crea­tive commons and working conditions re­la­ted to all that, this will be the issue of the next conference.

#1nt
#interpreting
#Brussels

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Foto: C.E.