Et hop ! Schon wieder eine Woche rum. Ehe ich mich hier in Binsenweisheiten versteige von wegen rasende Uhr, hier nur ein kleiner Rückblick.
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| 1926: „Bitte nicht bewegen!“ |
Die Familie hatte bereits einige Anstrengungen unternommen, um gestohlene Kunstwerke wiederzufinden. Für ein stattliches Mietshaus im Herzen Berlins war sie in der Nachkriegszeit mit der läppischen Summe von 20.000 Mark entschädigt worden. Heute dürfte das Gebäude 20 Millionen wert sein.
Les œuvres d'art spoliées, heißt das auf Französisch, Raubkunst, oder spoliation d'art, und ich bin mit einer französischen Kunsthistorikerin in Archiven zugange.
Erschütternd: Wir finden den Brief eines Pfarrers, der sich bei den Machthabern nach Kunstwerken erkundigt, die er gerne kaufen möchte. Er hat nach dem Krieg groß Karriere gemacht. Andere Unterlagen beschreiben öffentliche Auktionen.
Wer nach 1945 gesagt hat: „Wir wussten von nichts“, hat entweder gelogen, auf dem Mars gelebt oder war Meister:in im Verdrängen. Und heute lassen sich aktuelle Parteiprogramme lesen und ernst nehmen.
Diese Woche liegt auf dem Schreibtisch:
❀ aktuelle Politik
❀ Beratung: Untertitel
❀ Angebote schreiben
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Foto: Archiv Elias Lossow

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