Freitag, 30. Oktober 2026

Moment mal! (15)

Will­kom­men auf mei­nen Sei­ten! Ich hei­ße Ca­ro­li­ne Eli­as und ar­bei­te als frei­be­ruf­li­che Kon­fe­renz­dol­met­sche­rin für Fran­zö­sisch, Deutsch und Eng­lisch in Ber­lin. Ge­mein­sam mit Netz­werk­kol­leg:in­nen be­glei­te ich Kon­fe­ren­zen, De­le­ga­ti­ons­rei­sen, Fach­ge­sprä­che und in­ter­na­tio­na­le Be­geg­nun­gen. Heu­te wie­der der kurze Rück­blick in den All­tag. Ich bin vom Aus­wärts­ein­satz zu­rück!

Der schnel­le Ein­blick
in mei­nen Be­rufs­all­tag
Nach der Vor­füh­rung im Kino, ich ha­be ge­ra­de ei­nen Fi­lm ein­ge­spro­chen, hält mich ei­ne Zu­schau­e­rin auf und ver­wi­ckelt mich in ein Ge­spräch. Sie sagt: „Dan­ke, dass Sie uns al­len ge­ra­ten ha­ben, Ih­rer Ver­dol­met­schung nur mit ei­nem Ohr zu fol­gen. Das war wirk­lich ein gu­ter Tipp!“

Dar­um geht es: Beim Ein­spre­chen von Fil­men sol­len die Stim­men und die So­unds des Films gut hör­bar blei­ben. Die Emo­ti­o­nen lie­fern die Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler, denn die Stim­me ist Teil ih­res Kör­pers. Mein Bei­trag ist ei­ne Art ge­spro­che­ner Un­ter­ti­tel: Da, wenn er ge­braucht wird und sehr oft aus­ge­blen­det.
Ich spre­che eher mit neu­tra­ler Stim­me, aber nicht "te­le­fon­aus­kunfts­neu­tral" (Link).

Na­tür­lich wer­de ich lau­ter, wenn es im Ki­no­saal lau­ter wird, da­mit nie­mand stän­dig am Laut­stär­ke­knopf des Emp­fangs­ge­räts rum­nes­teln muss. Und ich wer­de lei­ser, wenn der Film lei­ser wird. Aber ich bin kei­ne Schau­spie­le­rin und darf sie auch nicht er­set­zen wol­len.

Viel­leicht ist das das schöns­te Kom­pli­ment: Die Zu­schau­e­rin hat den Film ge­se­hen und ge­hört, nicht mich. Und trotz­dem hat sie ge­merkt, dass ich da war.

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Gra­fik: KI (Ope­nAI)

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