Freitag, 16. Oktober 2026

Moment mal! (13)

Bon­jour auf den Blog­sei­ten ei­ner Kon­fe­renz­dol­met­scher­in für Fran­zö­sisch, Deutsch und Eng­lisch in Ber­lin. Ge­mein­sam mit Netz­werk­kol­leg:in­nen be­glei­te ich Kon­fe­ren­zen, De­le­ga­ti­ons­rei­sen, Fach­ge­sprä­che und in­ter­na­tio­na­le Be­geg­nun­gen. Oft trägt der Blick von au­ßen zur Selbst­er­kennt­nis bei.

Der schnel­le Ein­blick
in mei­nen Be­rufs­all­tag

Ich bin mit Dol­met­schen dran. Die Kol­le­gin ist ei­ne Nach­wuchs­kraft und be­ob­ach­tet mich ge­nau.

Die Red­ne­rin sagt et­was sehr Wich­ti­ges. Das Pu­bli­kum nickt, man­che klat­schen spon­tan Bei­fall. Mit et­was Zeit­ver­zub über­tra­ge ich die Wor­te der Red­ne­rin. Und dann nicke auch ich. 

Das wird mir nach­her die jun­ge Kol­le­gin zu­rück­mel­den. Es ist fast ei­ne Art Be­rufs­krank­heit. Zu­min­dest für mich, die ich frü­her sehr viel bei Dreh­ar­bei­ten un­ter­wegs war.

Und so kam es auch, dass ich exakt die­se Fest­stel­lung schon frü­her ge­hört ha­be, auf der Ber­li­na­le, wo ich auf ei­nem Pa­nel da­bei­saß und kon­se­ku­tiv gedol­met­scht ha­be.

Da­mals war die Be­ob­ach­ten­de nie­mand Ge­rin­ge­res als die beim Gast­film für Con­ti­nui­ty Zu­stän­di­ge: Sie hat da­für ge­sorgt, dass der fer­ti­ge Film oh­ne „Brü­che“ zu ge­nie­ßen ist in Sa­chen Span­nung, Ges­ten, Bli­cke und Klei­dung, dass al­les „auf An­schluss“ ist beim Film­dreh, der in der Re­gel nicht chro­no­lo­gisch statt­fin­det.

Und ja, ich weiß, dass ich auch mit Ges­ten ler­ne und mit der räum­li­chen Ver­knüp­fung von In­hal­ten, wenn ich zum Bei­spiel ei­nen Pod­cast hö­re und da­bei Neu­es ler­ne.

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Gra­fik:
KI (OpenAI)

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