Dienstag, 22. März 2011

Rückkanal *Aktualisiert*

Merci beaucoup, Hyacinthe, für diese Anordnung!
Hier mein Arbeitsplatz, wie er optimiert aussieht, zum Beispiel letzten Freitag im Schwimmbad. (Der Monitor ist gerade noch fürs Einleuchten am Set. Auf ihm sehe ich das Mundbild des Interviewten, was mir beim Dolmetschen hilft.) Am Mittwoch im Café, es war das Interview von Christoph Hein, hatte ich Mühen, mir selbst beim Sprechen zuzuhören, denn der Ort war zu laut.

Aber ich muss mir selbst zuhören können, auf Logik und Verständlichkeit meines Outputs achten und darauf, ob ich am Ende des Satzes wirklich mit der Stimme runtergehe.

Arbeit noch ohne Rückkanal
Tonmann Hyacinthe, dem ich nach einem Testlauf (Foto rechts) von meinen Schwierigkeiten vom Hein-Interview berichtete, baute mir gleich einen Rückkanal ein. Mit meinem Mikro lieferte ich ja Input für den "Knopf im Ohr", den die Interviewpartner und die Redakteurin tragen. Zum Glück hatte der Tonmann noch so ein Empfangsgerät in petto, so dass ich jetzt mit einem Ohr das Interview und im anderen Ohr meinen Output hören kann.

So dolmetscht es sich viel bequemer, vor allem an lärmigen Plätzen!

Von sechs Intervieworten war übrigens nur einer optimal, also ohne erhebliche Einschränkungen wie Lärm oder Kälte.


P.S.: Ich merke gerade, ich war bei meiner Benamsung der Gerätschaften leider nicht so streng, wie ich hätte sein müssen. Also: Empfangsgerät (ist fast) = Endgerät. Die Logik dahinter: Das Endgerät ist für den Endverbraucher, der Empfang der Töne findet im Arbeitsprozess statt ;-) Also ein (nahezu) baugleiches technisches Teil mit zwei Funktionen, denn auf meinem könnte ich noch mehr verstellen. Alles klar ? — oder hab ich jetzt endgültig alle verwirrt? Und der "Kanalumschalter" hat sicher auch offiziell einen anderen Namen ... Judith, hilf!
(Zu pädagogischen Zwecken darf das Bild in kleiner Seminarauflagengröße vervielfältigt werden, jedoch nur nach schriftlicher Genehmigung.)
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Fotos: Caroline Elias, Hyacinthe Lapin
(zum Vergrößern anklicken)

Kommentare:

Mona hat gesagt…

Cooler Desk! Gruß und bis morgen, M.

caro_berlin hat gesagt…

Ja, fand ich auch. Ralf aus Mons befand indes, es sei ein "schönes Foto, übrigens, erschreckt bestimmt so manch Studi" ...
Naja, ist ein Stressjob mit Technik, und "bei Films" ist die Technik eben sichtbar.

Das Foto vom Desk hab ich heute übrigens nochmal überarbeitet, ich hatte doch tatsächlich den Monitor vergessen, der zum Einleuchten und für den Dreh der Übergänge mit der Steadycam immer noch gebraucht wird, bevor er bei mir zum Einsatz kommt. Dass der fehlt, hab ich erst gemerkt, als ich aus der totalen Müdigkeit wieder aufgetaucht bin ;-)

Bis bald mal wieder,
Gruß,
Caroline

André hat gesagt…

Sieht ja verdächtig nach einem Recorder von Zoom aus ;).