Samstag, 14. Februar 2026

Hintergrundarbeit

Ob ge­plant oder zu­fäl­lig: Sie lesen hier im Blog ei­ner Dol­met­sche­rin für die fran­zö­si­sche Spra­che mit Deutsch als Mut­ter­spra­che. Ich übersetze auch, und Fran­zö­sisch ist mei­ne Haupt­ar­beits­spra­che. Ich schrei­be hier in lo­ser Fol­ge über die Ar­beit auf Kon­fe­ren­zen, für Pri­vat­kund:­in­nen, De­le­ga­tio­nen oder im Filmkontext. Ge­ra­de läuft die Ber­li­na­le, die in diesem Jahr et­was an­ders ist für mich als frü­her.
   
Wäh­rend die ers­ten Ver­leih­fir­men, Tech­nik­bu­den, Film­produktionsfirmen usw. ih­re Ber­li­na­le­früh­stücke ver­an­stal­ten, sit­ze ich am Vor­mit­tag am Schreib­tisch an zwei Tex­ten: Grund­la­gen­pa­pier und Pro­jekt. Das Zoom-Ge­spräch vor­ges­tern war sehr er­gie­big, zum Glück den­ke und schrei­be ich schnell.

Das Ge­sprä­ch musste ich aus­wärts ein­schie­ben, letz­ten Freitag: Am Ver­an­stal­tungs­ort von Mit­glie­der­ver­samm­lung und Em­pfang des Do­ku­men­tar­film­ver­bands AG DOK, ei­nem Co­wor­king-Space, gibt es im Un­ter­ge­schoss Te­le­fon­bo­xen, und auf die Schnel­le hat­te ich mich schon auf der Trep­pe auf dem Mo­bil­te­le­fon ins Ge­spräch ein­ge­loggt. „Man muss sich nur zu hel­fen wis­sen“, sag­te mei­ne klei­ne Oma im­mer, „Omaus“, ge­nannt. Und das ha­be ich von ihr ge­lernt: Zack!, meine im­pro­vi­sier­te Ar­beits­sta­tion, mit dem al­ten Pri­vat­han­dy fo­to­gra­fiert. Eh­re, wem Eh­re ge­bührt!

Ei­nen An­teil an der Schnel­lig­keit in Sa­chen Ideen­fin­dung hat si­cher aber auch mein Dol­metsch­be­ruf. Wir sind ja da­rauf trai­niert, fix Lö­sun­gen zu fin­den, die wie hier im wahrs­ten Wort­sin­ne trag­fähig sind.

Das Holz ist der ein­fachs­te, leich­tes­te Lap­top­stän­der der Welt und heißt „it stood“
Nach­mit­tags ging es zu einer Pres­se­kon­fe­renz ins Rote Rat­haus, dann ins Ki­no.

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Fo­tos: C.E.

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