Einer sagte mal: „Ich erziehe meine Kinder kaum, ich lebe ihnen ein gutes, sinnfülltes und verantwortliches Leben vor.“
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| Köpfchen beweisen! |
Auch meine Ablehnung der "Coolness", die vor allem bei Jugendlichen, da besonders bei männlichen Jugendlichen, seit Jahrzehnten en vogue ist, hege ich schon lange.
Wer sich cool gibt, vor allem lässig im Unterricht auf den Stuhl flezt und so tut, als gehe ihn das alles nicht an, oder seltener: sie, der (oder die) lernt nicht gut. Die Krise der Männlichkeit, des Bildungsrückstands der Testosteronträger, hängt mit der Mode zusammen, möglichst gechilled, unbeteiligt, unberührbar wirken zu wollen.
So stumpfen Empathie und Ehrgeiz ab, wächst die Notwendigkeit, sich mit körperlicher Kraft, Geld, Trickereien oder Gemeinheiten einen Platz in der Welt zu suchen und zu behaupten.
Erst gestern habe ich dazu Bestätigung gefunden. Habe den ersten Teil einer „Nano“-Reportage mit dem Titel „Mein Körper, mein Gedächtnis“ gesehen (auf 3Sat, Mediathekenfilmtipp: Link). Da wird eine Schauspielerin gezeigt, die fünf, sechs Stück laufend im Repertoire hat und spielt, dazu weitere Stücke probt und lernt. Sie berichtet, dass sie sich Dinge notiere, um sie nicht zu vergessen, zum Beispiel einen Anruf zu tätigen.
Das kenne ich aus Gehirnüberlastungszeiten.
Jetzt komme ich rasch auf mein Eingangsstatement zurück. Ein griechischer Lernforscher wird interviewt, der Lernen als Vorgang beschreibt, bei dem es um drei Dinge gehe: Wiederholung, Verknüpfung mit schon Bekanntem, Emotionen.
Et voilà !
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Foto: C.E. (Archiv)
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