Dienstag, 28. November 2023

Arbeitsorte

Wie Über­set­zer:in­nen und Dol­met­scher:in­nen ar­bei­ten, er­fah­ren Sie auf die­sen Sei­ten. Sehr gerne ar­bei­te ich in Ca­fés, dort ist das Wel­trau­schen am bes­ten zu hö­ren, das mir hilft, so leicht wie mög­lich an die Ar­beit her­an­zu­ge­hen, über den Fak­ten zu schwe­ben ge­wis­ser­ma­ßen, eine Geis­tes­hal­tung, die ich für mei­ne Ar­beit so gerne ha­be.

Elegante Lady im Café hinter dem Laptop
Arbeiten im Café
Das durf­te ich be­schrei­ben, und zwar auf Ein­la­dung von An­drea Halb­rit­ter bei ei­nem Über­blicks­pos­ting meh­re­rer Kol­leg:in­nen zur Fra­ge der je­wei­li­gen Lieb­lings­ar­beits­or­te.

Und so geht der Text los:

"Wir Sprach­ar­bei­ter:in­nen sind Pro­fis in Sa­chen Ama­teu­ris­mus — und im Fach ‚un­nö­ti­ges De­tail­wis­sen‘. Wir kön­nen zu den .ab­surd­esten The­men fach­sim­peln. Wir eig­nen uns frem­de Zun­gen an, schrei­ben und spre­chen aus dem Schat­ten der Ku­lis­sen her­aus, schlüp­fen bei un­se­rer Ar­beit in die Rol­len je­ner, die im Licht ste­hen. Fürs Über­set­zen und Dol­met­schen brau­che ich eine be­son­de­re Geis­tes­hal­tung, die et­was Schwe­ben­des hat.

Ich hän­ge am Wort, darf mich aber nicht an ihm auf­hän­gen. Da­bei su­che ich Hin­ter­grün­de, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ab­sich­ten, An­läs­se für Wort­wahl und Fach­li­ches — und ich wech­se­le stän­dig die Per­spek­ti­ve."

Wei­ter geht's hier: klick!

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Illustration:
KI / Dall:e

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